Sonntag, 14.12.2025, 11-15 Uhr
Einmal im Jahr lädt die Loge Zur alten Linde Schwestern und Brüder, Gäste und Freunde zu einer vorweihnachtlichen Matinee zugunsten ihrer gemeinnützigen Stiftung Zur alten Linde ein. In einem durchaus festlichen Rahmen werden dabei im abgelaufenen Jahr geförderte Projekte vorgestellt, ein Musikprogramm aufgeführt und gut gegessen.
Das Ganze ist dabei nicht uneigennützig, die Stiftung erhofft sich dabei Spenden, die sie dann für neue Projekte ausgeben oder zugunsten des Stiftungsvermögens zustiften kann.
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Joachim Pohlmann, Meister vom Stuhl und damit 1. Vorsitzender der Loge, richtete Frau Bürgermeisterin Ute Mais ein paar Grußworte an die Gäste und entschuldigte dabei Oberbürgermeister Alexander Kalouti.
Sehr launig führte sodann Christian Strupp, seit vielen Jahren Sprecher des Stiftungsbeirats, durch das weitere Programm. Als erstes bat er Dr. Verena Löffler um ihren Bericht. Sie stellte den Verein Die Brücke e.V. vor, der sich ein Tabuthema auf die Fahnen geschrieben hat, das kaum vermittelbar ist und für das es schwer fällt, Geldgeber zu gewinnen: die Arbeit mit (jugendlichen) Sexualstraftätern.
Ihr Vorstandskollege Volker Schattenberg ging dann auf seinen Schwerpunktbereich Therapie ein und führte aus, dass Menschen mit gesellschaftlich nicht akzeptierten Sexualvorlieben, etwa Pädophile, oft von sich aus Beratung und Therapie suchen, das Geld aber fehlt, um hier präventiv wirken zu können. Solche Menschen sind dann häufig suizidgefährdet. Die Stiftung Zur alten Linde ist hier mit insgesamt 3000 Euro unterstützend tätig gewesen.
Das zweite Projekt, das die Stiftung im Jahr 2025 mit insgesamt 5000 Euro unterstützt hat, war „Jedem Kind ein Instrument“ am Reinoldus-Schiller-Gymnasium. Zwei Damen des Kollegiums stellten das Projekt vor, das binnen drei Jahren zu fast einer Verdreifachung des Instrumentenbedarfs auf 72 Instrumente im Schuljahr 25/26 angewachsen ist. Die Stiftung hat 5000 Euro beigesteuert.
Den kulturellen Höhepunkt bildete dann aber der Auftritt der beiden Künstler, der Sopranistin Laura Metzemacher und des Dirigenten und Pianisten Martin Fratz.

„Von ewiger Liebe und anderen Abenteuern“ hieß das Programm, das die beiden vorstellten und das die Zuhörer und Zuschauer mit Liedern und Chansons aus mehreren Jahrhunderten begeisterte.
Frau Metzemacher entpuppte sich dabei auch als exzellente Darstellerin, die gewitzt, gewagt und pointiert das Gesungene auch vorspielte, dabei teilweise mit Herrn Fratz in eine Art Dialog eintrat.
Auch kulinarisch hatte die Matinee einiges zu bieten: Ein reichhaltiges und üppiges Büffet von Kilimanjaro hatte afrikanische und asiatische Besonderheiten auf dem Programm.
Insgesamt ein sehr gelungener Sonntagmittag, der die rund 80 Gäste mehr als zufrieden stellte und bei manchem die Bereitschaft, für Projekte wie die vorgestellten zusätzlich Geld zu geben, erhöht haben dürfte.
Wer mit der Stiftung Zur alten Linde in Kontakt treten möchte, kann das über den Link https://www.zur-alten-linde.de/stiftung-zur-alten-linde/ tun.


























