Thalatta! Thalatta!

Heinrich Heine auf Norderney

Donnerstag, 15.10.2015, 20:00 h (Einlass 19:30),
Landgrafenstraße 170, 44139 Dortmund

Andreas Laube (Rezitation)

Die Freimaurerloge „Zur alten Linde“ lädt ein zu einem Heinrich-Heine-Abend am 15. Oktober 2015, 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr) in den Logenbunker in der Landgrafenstraße 170: Thalatta! Thalatta! Heinrich Heine auf Norderney. Der Dortmunder Rezitator Andreas Laube präsentiert Heine als „Hofdichter der Nordsee“. Zum Vortrag kommen u.a. Gedichte aus dem Nordsee-Zyklus und andere Nordsee-Gedichte aus Heines Buch der Lieder. Daneben geht es um die Geschichte des Seebades Norderney. Heine hat auf Norderney drei Sommer in den Jahren von 1825 bis 1827 verbracht. Die Veranstaltung ist öffentlich; der Eintritt ist frei.

Heinrich (Harry) Heine gilt neben Johann Wolfgang Goethe als der bedeutendste deutsche Dichter. Mit ihm beginnt in Deutschland die literarische Moderne. Heine schrieb deutsche Weltliteratur. Seine Gedichte aus dem Nordsee-Zyklus sind literarische Kostbarkeiten, die es noch zu entdecken gilt.

Andreas Laube spricht Gedichte auf eine mal expressive, mal introvertierte, intime Art: „Gedichte sind Sprechtexte. Rezitieren ist die Kunst, ein Gedicht allein durch die Art des Vortrags verständlich zu machen, ohne dass es weiterer Erklärungen und Deutungen bedarf.“ Auf Kleinkunstbühnen und in literarischen Salons ist Andreas Laube seit Jahren mit seinen Rezitationsprogrammen zu hören. Sein Repertoire umfasst die bekannten deutschen Lyriker, wie Goethe und Heine, aber auch Romantiker wie Wilhelm Müller, expressionistische Dichtung u.a. Dem Dortmunder Publikum ist Laube v.a. durch seine Ringelnatz-Abende bekannt.

Der Vortragsabend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Kultur im Logenbunker“. Die Loge wendet sich mit dieser Reihe auch an Gäste und an die breite kulturinteressierte Öffentlichkeit. Die Dortmunder Freimaurer beleben damit eine Tradition aus den Jahren 1960 bis 1970, als der Hochbunker in der Landgrafenstraße regelmäßig ein Ort kultureller Begegnung war. 

Andreas Laube